Naturbeobachtungen Burgschwalbach Palmbachtal
- Naturvogel - Michael Beensen, - 65558 Burgschwalbach
Vogelbeobachtungen
27.072010. 8.00-10.00 Uhr
Beobachtungsgebiet Burgschwalbach Palmbachtal MTB 5714
= Gertesheck /Hexenküppel / Feldflur -Zählstationen 1-7
- Bestandserfassungen = Dekade
Artenerfassung ( mit Zahl = gezählte Exemplare, ohne Zahl = x häufig anzutreffen )
Exkursionsdetailauswertung erfolgt ansonsten im Projekt ganzjähriges Monitoring HGON :
Amsel x
Blaumeise x
Buchfink x
Buntspecht großer 2
Distelfinken x
Dompfaff x
Eichelhäher x
Feldlerche x
Feldsperling x
Goldammer x
Grünspecht 1
Heckenbraunelle x
Kleiber x
Kohlmeise x
Mäusebussard 3
Mittelspecht 1
Milan roter 1
Rabenkrähe x
Rauchschwalben 2
Ringeltauben x
Rotkhelchen x
Schwarzspecht 1
Sumpfmeise x
Wacholderdrossel 2
Zaunkönig x
= 25 Arten
wieterhin angetroffen
Blindschleiche und Ringelnatter |
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Kiesbaggerteiche zw. Mehlen u. Giflitz:
1 Waldwasserläufer
5 Flußuferläufer
3 w-f Knäkenten
1 w-f Schnatterenten
1 ÜK Silberreiher
2 (1 ad./ 1 diesj.) Baumfalke
Edersee, Waldecker Bucht:
117 Lachmöwen
Beste Grüße Bastian Meise |
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Eine Spaziergängerin aus Lich hat am Freitag abend das Licher Storchenkind sicher fliegen sehen. Es sei gekreist, habe noch etwas unbeholfen alles mögliche ausprobiert und bei Gänsen auf dem nahen Acker Anschluß gesucht.
Bilder der gesamten Storchensaison im Licher Niederried unter www.hrimnir.de
Dies war die dritte Brut in Folge auf diesem Mast, nach 50 Jahren ohne Storch im Wettertal.
2008 flogen zwei Junge aus, 2009 starben die beiden Jungstörche Fronleichnam in der Schafskälte. |
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Hallo zusammen,
heute standen 10 Weißstörche in Fritzlar direkt an einer viel befahrenen Bundesstraße in der Nähe des Flugplatzes auf einer Brachfläche.
Gruß, Jochen Müller |
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Derzeit im NSG "in den Weiden" und Umgebung ca. 7 Flussuferläufer
auf Durchzug. |
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Hallo,
so, nun liegt die Expertise von Ralph Lösekrug vor. Die ominöse Feder stammt nicht vom Alpensegler. Immerhin tendierten selbst gute Kenner dieser Vogelart aus Freiburg und der Schweiz anhand des Fotos auch zu dieser Meinung. Die Auflösung ist so naheliegend wie überraschend: es ist eine H10 einer ordinären Haustaube. Wobei sie allerdings auffallend stark gebogen ist. Abgenutzte Fahnen und das seltsame Braun ließen den schmalen Eindruck entstehen und mich nicht mal an eine Haustaube denken.
Danke an Ralph Lösekrug für die freundliche Hilfe!
Viele Grüße
Kurt Möbus
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Hallo allerseits,
binnen weniger Tage recycelten Füchse einen tödlich verunglückten Weißstorch in der Kinzigaue. Übrig blieben nur ein paar Federn und ein abgebissenes Storchenbein.
Gruß,
W.Peter (HGON) |
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Der sehr gut renaturierte Ruhlsee im NSG Kinzigaue von Langenselbold zieht immer mehr Gäste an.
Gestern rasteten dort:
>> 9 Weißstörche
>> 40 Graugänse
>> 50 Nilgänse
>> 10 Haubentaucher
>> 3 Flußuferläufer
>> 1 Grünschenkel
Auch der Biber fühlt im renaturierten Kinzigabschnitt wohl.
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In einem Nistkasten in Rodgau-Dudenhofen sind aus sieben Eiern fünf Wendehälse geschlüpft. Zwei Eier waren wohl nicht befruchtet.
Die Nestlinge betteln laustark um Futter und werden gut mit Ameisenpuppen versorgt.
Wendehälse tragen kein Nistmaterial ein, der Kasten hatte allerdings noch Moosreste von den Vormietern, einer Kohlmeisenfamilie. |
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Hallo zusammen,
am 25. Juli beobachtete ich für längere Zeit flügge Jungstörche am NSG Hasselroth. So stand ich oft recht still an einem Platz. Als ich mich einmal umdrehte, um zu meinem Fahrrad zu gehen zwecks Flüssigkeitsaufnahme, sah ich einen Vogel am Boden liegen, eine Goldammer. Ich erschrak, dachte, sie sei tot. Irrtum: sie war putzmunter. Scheinbar nahm das Vögelchen zuvor ein Bad, danach sonnte es sich in der gerade mal länger scheinenden Nachmittagssonne. Es schaute mich an, reinigte sein Gefieder in allen Posen ohne Scheu vor mir, um danach in den angrenzenden Weidenbusch zu fliegen. Kurz darauf sang es zu meiner Freude sein nettes Lied: wie, wie, wie hab ich dich liiiiiieeeeeb ;-)
Freudige Grüße
Karin Adolph
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Anbei noch eine Aufnahme einer diesjährigen Krickente im NSG Krautwiese am Wesebach bei Giflitz.
Beste Grüße Bastian Meise |
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Kiesbaggewrteiche zw. Mehlen u. Giflitz:
1 diesj. JK Nachtreiher (seit dem 18.07)
1 ad. Grünschenkel
3 Flußuferläufer
2 w-f Krickenten
2 w-f Knäkenten
2 w-f Löffelenten
1 w-f Schnatterente
1 Wiesenschafstelze ziehend > S
1 ad. Baumfalke
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Hallo Hr.Kühn
Eine Erklärung wäre ein gutes Nahrungsangebot an diesem "Sammelplatz",
das von mehreren ausgeflogenen Bruten genutzt wird.
Gruß,Peter |
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Zur Meldung von Peter Hess paßt die folgende: ich habe gerade eben in Oberursel mitten auf einer Straße im Norden mindestens 11 (weiter konnte ich leider nicht zählen, da die Vögel dann aufflogen) Hausrotschwänze (überwiegend Jungvögel) rumturnen gesehen. Von Gruppenbildung hatte ich bisher noch nichts gehört; kommt das öfter vor?
Viele Grüße
Peter |
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Hallo
Ein Hausrotschwanzpaar hat sich zur Brut einen Meisenkasten ausgesucht.
Der Kasten war für ein Wendehalspaar gedacht,deshalb hat der Besitzer
das Flugloch auf 40-45 mm ausgeweitet.Zwei Halbhöhlenkästen in der Nähe
haben die Rotschwänze ignoriert.Gesehen bei Fulda/Harmerz.
Viele Grüße
Peter |
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Hallo,
heute Morgen habe ich folgende Vogelarten beobachtet.
72 Graugänse, 24 Nilgänse,16 Kanadagänse, 4 Kurzschnabelgänse
8 Weißstörche, 8 Graureiher, 3 Kolkraben, 3 Schwarzmilane
Uferschwalben, Mehlschwalben,Rauchschwalben
Stare, mehrere hundert naschen an den Brombeeren.
Gruß H. Vogt |
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| Am 25.7. 11.15 Uhr am NSG Gehspitzweiher in Neu-Isenburg ein nach oben kreisender und nach Süden abziehender Fischadler (beobachtet mit Ernst Böhm) |
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Lieber Peter Erlemann,
ein wirklich interessanter Brutnachweis! In den beiden letzten Jahren bestand, soweit ich mich erinnere, an der Radenhäuser Lache bereits Brutverdacht von Weißwangengänsen auf einer Insel. Allerdings gab es keinen Bruterfolg.
Hier oben im Wattenmeer breitet sich die Art übrigens immer mehr als Brutvogel aus, ausgehend von einer Arealerweiterung der Art und einer möglichen Vermischung mit Gefangenschaftsttieren (z.B. in den Niederlanden). Im Hauke-Haien-Koog habe ich erst am Wochenende größere Trupps von Weißwangengänsen beobachten können.
Viele Grüße aus dem Norden,
Dominic |
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Kiesbaggerteiche zw. Mehlen u. Giflitz:
1 diesj. JK Nachtreiher seit dem 18.07.10 anwesend
1 ÜK Silberreiher
3 w-f Knäkenten
5 w-f Krickenten
2 w-f Löffelenten
1 w-f Schnatterenten
11 Graugänse
3 Waldwasserläufer
3 Flußuferläufer
7 Kiebitze
1 Nachtigall
1 Bp Teichrohrsänger mit 3 frisch geschlüpften juv.
2 ad. Baumfalken
Beste Grüße Bastian Meise |
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Das Licher Storchenkind ist weg.
Heute morgen und heute Nachmittag war der Horst leer, heute abend bei Einbruch der Dunkelheit beide Altstörche am Horst.
Es war schon fast so groß wie die Eltern, aber Sorgen mach ich mir trotzdem.
Wers irgendwo sieht: DEW7X224
Joachim
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Die Familie an Land.
Nilgänse wurden nicht in der Nähe geduldet. Die Fluchtdistanz mir gegenüber betrug etwa 100 Meter
P. Erlemann |
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Hallo.
Heute morgen im Kreuzborn bei Erksdorf u.a.
2 Bp. Zwergtaucher mit 2 und 3 pulli
41 Kiebitze
5 Bekassinen
1 Grünschenkel
2 dj. Wiesenschafstelzen
An den Baggerteichen bei Niederwald neben den zahlreichen Grau- und Nilgänsen auch 7 Weißwangengänse - die Art ist ja seit einigen Jahren hier vertreten.
Doch siehe da: 1 Paar führte 5 halbwüchsige Junge!
Möglicherweise die erste Brut in Hessen? In der Roten Liste fehlt die W. bei den Brutvögeln.
Zudem waren hier u.a.
60 Reiherenten
1 P. Haubentaucher mit 4 Jungen
170 Kiebitze
1 Flussuferläufer
1 ad. Alpenstrandläufer
12 Uferschwalben
Viele Grüße
Peter Erlemann |
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Hallo,
auch heute Morgen war die diesjährige Dreizehenmöwe noch im NSG Aartalsperre.
Sonstige Beobachtungen:
1 Wanderfalke dj.
10 Lachmöwen
5 Höckerschwäne
5 Turteltauben
Viele Grüße
Thorsten Seibel
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Wunderbar anzuschauen, sind bei uns in den Dörfern im mittleren
Fuldatal, die Rauchschwalben. |
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Ebenso diese Woche, hatte ich noch das Glück, einen ziehenden
Kuckuck zu fotografieren.
Natürlich war kein Ruf mehr zu hören. |
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Hatte diese Woche 13 Kiebitze im NSG Alte Fulda.
Vom Stand aus, entstand dieses Flugbild. |
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| Habe heue abend um ca. 18.00 Uhr in unmittelbarer Nähe des Horstes einen toten Storch entdeckt. |
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Werratalsee (Westteil): 39 Nilgänse (viele diesjährige); 4 Höckerschwäne; 1 Haubentaucher; 10 Bläßrallen; 3 Reiherenten; 11 Graugänse; Flussregenpfeifer fliegen verzweifelt zwischen Menschen, Anglern und Hunden, die am Ufer ihren Geschäften nachgehen. Als Beobachter hat man den Eindruck als solle der Werratalsee - die touristische Perle der Region um Eschwege - als Lebensraum langsam zu Tode gequält werden.
NSG Mönchesrieth bei Grebendorf: 9 Stockenten; 14 Haubentaucher, davon 4 Jungvögel in zwei Familien; 2 Höckerschwäne; 1 Nilgänse (2 Familien); 10 Bläßrallen (ein Dunenjunges);
1 einsamer Kormoran.
Dr. Jörg Brauneis |
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Hallo,
heute morgen im NSG Aartalsperre eine diesjährige beringte Dreizehenmöwe.
Sonstige Beobachtungen:
6-8 Flußuferläufer
1 Waldwasserläufer
2 Flußregenpfeifer
21 Lachmöwen
1 Baumfalke
1 Schilfrohrsänger
1 Zwergtaucher
1 Schnatterente
Viele Grüße
Thorsten Seibel |
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Kiesbaggerteiche zw. Mehlen u. Giflitz:
1 m SK Löffelente
1 w-f Pfeifente (sehr frühes Ankunftsdatum)
1 w-f Schnatterente
1 w-f Knäkente
1 Bp Nilgänse mit 7 frisch geschlüpften juv.
Affolderner See (Mauserplatz):
737 ÜK Reiherenten
20 (17,3) Tafelenten
4 w-f Schellenten
18 w-f Gänsesäger
2 diesj. Krickenten
1 w-f Schnatterente
Edersee, Waldecker Bucht:
3 (1 ad./ 2 diesj.) Mittelmeermöwen
151 Lachmöwen
1 Bp Nilgänse mit 6 frisch geschlüpften juv.
Viele Grüße,
Michael Wimbauer & Bastian Meise |
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Hermann Sonderhüsken, Giflitz meldet:
"Heute gegen 9.30 Uhr war es bei den Edertaler Weißstörchen endlich so weit. Der kräftigste der vier Jungstörche flog sehr selbstsicher vom Horst ab, drehte eine kleine und flache Runde und landete sicher. Innerhalb von etwa zehn Minuten flog er dann noch zweimal ab und die Runden wurden immer größer, die letzte Runde bis etwa 300 Meter vom Horst entfernt."
Bis die drei Geschwister ebenfalls ausfliegen, wird es wohl noch dauern - die vier sind recht unterschiedlich weit entwickelt. War es doch zudem in den vergangenen Wochen im Horst an der Eder bei Bergheim/Giflitz schon recht eng geworden zu viert, so daß Übungsstunden zeitlich und räumlich genau koordieniert werden mußten. Die Elterntiere nächtigten bereits auf umliegenden Strom-Masten und dem im vergangenen Jahr aufgestellten Ausweichhorst - jedoch immer mit Sichtkontakt zum Horst.
Das erste deutliche Abheben vom Horst bei den Flugübungen konnte von Hermann Sonderhüsken am 10.Juli 2010 beobachtet werden. Im vergangenen Jahr waren die zwei Jungen bereits 8 Tage nach dem ersten Abheben in der Vertikalen bereit für den Jungfernflug.
überfliegende Grüße
Erika Höhle
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Hallo
Der junge Zwergtaucher hält sich bei der ehemaligen Kläranlage in Künzell-
Wissels auf.
Gruß,Peter |
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Hallo zusammen,
vor gut einer Stunde, konnte ich in
Bad Emstal-Riede einen laut rufenden Tannenhäher beobachten,
der auf dem Wipfelast einer Fichte saß.
Mittlerweile der zweite Nachweis in diesem 270 ha Waldrevier.
Gruß Jo Müller |
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| gestern am 22.07.2010 hielt sich 1 ad. nahrungsuchend zw. Obervellmar und Heckershausen entlang der Hochspannungsleitung auf, kein Revier |
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Am 11.04.2010. verfing sich ein beringter Fischadler in Schutznetzen einer Fischteichanlage bei Schauenburg. Der verletzte Vogel mit der Ringnummer Helsinki M 49239 wurde in die Pflegestatioin der Greifenwarte im Wildtierpark Edersee gebracht und konnte inzwischen wieder freigelassen werden.
Der Vogel wurde am 06.07.2004 in Tammisaari (SF87) Uusimaa (Nyland), Finnland, als Nestling beringt. Die Entfernung zwischen Beringungs- und Fundort beträgt 1317 km.
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Kiesbaggerteiche zw. Mehjlen u. Giflitz:
2 wf. Knäkenten
1 w Schnatterente
2 Flussuferläufer
8 ad. + 1 diesj. Graugans
Affolderner See:
1 Fischadler
5 wf. Schellenten
27 Haubentaucher
15 Tafelenten
Edersee, Waldecker Bucht:
2 diesj. Mittelmeermöwen am Schlafplatz
152 Lachmöwen am Schlafplatz
Viele Grüße,
Michael Wimbauer & Bastian Meise |
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Hallo Frau Marschhäuser
und vielen Dank für Ihre Infos.
Bei den schrägen Dachvorsprüngen eignen sich sogenannte Zeistkästen besonders gut
zur Ansiedlung, auf dem Foto zu sehen. Mauersegler fliegen die Nistplätze gerne von
schräg unten an, dieses Verhalten wurde hier berücksichtigt.
"Birdpen": Werde ich auch einmal ausprobieren, gardinenverhangene Fenster, die den
Blick nach draussen verhindern, mag ich auch nicht.
sehende Grüße
Andrea Wiegand
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so kann ein Arbeitstag gut anfangen:
Am NSG Schwimmkaute Mehlen begrüßte mich heute morgen der immer noch anwesende junge Nachtreiher und hatte sich extra hübsch gemacht fürs Fotoshooting.
Die Zwergtaucher brüten noch gut sichtbar (einer - der zweite wacht und weist schon mal ein freches Bleßhuhn in die Schranken)
Am NSG Krautwiese zeigten sich u.a. 7 Graugänse, 1,0 Tafelente, 1 w-f Pfeifente
2 Teichrohrsänger sangen noch ebenso wie ein Birkenzeisig, Fitis, Zilpzalp und Goldammer
und die jungen Haubentaucher (3+4) werden in beiden NSGs mit Fangspielchen aufs harte Leben vorbereitet
hübsche Grüße
Erika Höhle |
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Nachdem Waschbären die Kormoran-Kolonie im NSG Stausee von Affoldern
mit 49 Brutpaaren völlig aufgerieben hatten (s. Vogelkundliche Hefte Edertal 36/2010, S. 111), gibt es inzwischen neun Nester mit Nachgelegen. Zuzeit brüten die Vögel offensichtlich noch.
Um 14.20 Uhr hielten sich in der Kolonie bzw. am Schlafplatz insgesamt 270 Kormorane auf. |
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Hallo zusammen,
hier nachgereicht noch ein Bild vom diesjährigen Nachtreiher, den Werner Peter und ich am 15.7. am Graf-Dietrichs-Weiher in Fischborn angetroffen haben.
Gruß Werner Peter und Johannes Hetterich |
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In diesem Jahr gibt es mindestens 3 Bruten in unserer alten, noch unsanierten Nordfassade, und es wird noch eifrig gefüttert. Der Nistkasten ist noch nicht angenommen worden (außer vom Haussperling), wurde aber jetzt schon mal begutachtet...
Da die Brutplätze unmittelbar über zwei großen Fenstern liegen und wir die Sommermonate nicht mit zugezogenen Vorhängen verbringen wollten, haben wir den "Birdpen" ausprobiert: wird in Streifen auf die Scheibe aufgebracht, ist fast unsichtbar und wirkt für die Vögel wohl wie dunkle Balken - hat gut funktioniert. (zu beziehen über nabu-natur-shop, 12,90 €)
Jetzt hoffen wir auf ein erfolgreiches Ausfliegen der Jungen und dass im nächsten Jahr der Nistkasten, dem noch weitere folgen sollen, seine Bestimmung erfüllt! |
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Kiesbaggerteiche zw. Mehlen u. Giflitz:
22 Kiebitze
2 Flussuferläufer
1 NACHTREIHER
1 diesj. Krickente
1 w Schnatterente
Affolderner See:
1 Fischadler
Edersee, Waldecker Bucht:
1 diesj. Mittelmeermöwe |
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Heute abend an einer Windwurffläche im Schlierbachswald bei Eschwege gewesen und ebenso ernsthaft wie erfolglos den Rehen nachgestellt. Ein Hochsitz war leider von einem Volk Hornissen besetzt, die mir mit bedrohlichen Scheinangriffen klar gemacht haben, dass sie die einzigen Jäger hier bleiben wollten. Deshalb auf einen wackeligen Ansitz ausgewichen, was eine Familie von fünf Zaunkönigen veranlasste, mich minutenlang zu beschimpften. Immerhin hatten sie sich malerisch wie Christbaumkugeln in einer dürren Fichtenkrone verteilt. Drei Große Buntspechte und ein Flug Eichelhäher schließen sich dem Spektakel an. Ringeltauben flügelklatschend im Ausdrucksflug. Ein Graureiher rudert krächzend über den Wald hinweg. Seit dem Sturm Kyrill sterben die gepflanzen Douglasien reihenweise durch Spätfröste, Trockenheit und Rüsselkäfer. Die Forstbenützer und Waldbeschützer aber haben längst die Rehe als das eigentliche Problem identifiziert. Die Ricke mit den beiden Kitzen vor mir im Schlag aber weiß nichts davon und freut sich an der üppigen Schlagflora. Besenginster, Salweide, Birke, Faulbaum und Himbeeren, durchsetzt von angeflogenen Lärchen, Waldkiefern und Bergahornen schaffen ein Rehparadies. Der Sturm hat auch eine mehrhundertjährige Eckernbuche freigestellt. Die tiefangesetzten Kronenäste - noch aus der Zeit der Waldweide stammend - sind steil nach oben gewachsen und haben so das Überleben des Baumes in den Jahrzehnten der Dunkelhaft im Fichtenbestand gesichert. Jetzt wird die Buche im Herbst Zentner von Bucheckern auf die Freifläche werfen, von denen die meisten im Winter oder als Keimlinge gefressen werden von Ringeltauben, Bergfinken, Mäusen und Rehen. Aber genug werden übrig bleiben, damit ein Wald aus Buchen wachsen kann. Die Rehe aber haben im Juli sowieso anderes im Sinn als Bäume zu fressen, denn es ist Blattzeit, die hohe Zeit der Rehe.
In der frühen Dämmerung gaukelt dann eine Sumpfohreule über den Schlag und schwingt sich in eine auf der Fläche stehende Fichte ein - na da hat sich doch der ganze Abend gelohnt.
Dr. Jörg Brauneis |
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Hallo,
heute Morgen hat auch der zweite Jungstorch „Fienchen“ seinen ersten Flug gewagt.
Beim Jungfernflug ging ihm zwar hier und dort noch die Puste aus und er musste auf verschiedenen Hausdächern eine Pause einlegen, aber nach mehreren Umrundungen des Schornsteines landete er dann wieder unbeschadet bei seinem wartenden Geschwisterchen „Finn“ im Nest.
Herzliche Grüße
Ulrike Mose |
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In der Gemeinde Eichenzell wurde mir von dem Naturfreund Herr Roland Dehler eine besondere Beobachtung gemeldet. An einem Nebenarm der Fulda hatte er eine jungen Nachtreiher bereits am Mo., den 19.7.2010 gesehen. Er konnte die Art aber nicht eindeutig bestimmen.
Am nächsten Abend, des 20. 7. 2010, Di., fuhr ich zu ihm auf sein angrenzendes Grundstück und konnte den Jungvogel in einem dichten Blätterdach von Erlen und Weiden eindeutig, auf eine Distanz von ca. 15 m, bestimmen.
In den darauffolgenden Tagen wurde der Vogel nicht mehr gesehen. |
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Seit einigen Tagen sind die ersten flüggen Jungsegler auch in Nordhessen unterwegs.
Zwei juvenile Mauersegler (Pfleglinge der Mauerseglerhilfe Schwalm-Eder-Kreis)
starteten am 16. Juli, ein adulter Segler heute (20.07. 21.30 Uhr)aus den hinter den Dachziegeln liegenden einsehbaren Nistplätzen von Manfred Gunia, Wabern.
Der Start der Vögel wird von den zahlreichen Kolonievögeln in diesem Gebiet genau beobachtet, der ausfliegende Apus apus beim Jungfernflug begleitet.
@ Herrn Lübcke: Der mir übergebene Jungvogel vom 30.Juni war beim Start am 16. Juli dabei und wird hoffentlich im nächsten Jahr in Wabern nach einem geegneten Nistplatz suchen, es sind reichlich Plätze vorhanden. Auch der Altvogel stammte aus Waldeck-Frankenberg (Korbach).
Die größere Anzahl der Jungsegler wird erst in 14-20 Tagen flügge sein, bedingt durch
den kalten Mai haben die meisten Brutpaare erst Ende Mai mit der Eiablage begonnen.
Eine Saisonverlängerung bei den Mauerseglern, hoffentlich mit Happy End.
nächtliche Grüße,
srieh-srieh
Andrea Wiegand
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Hallo zusammen,
neben dem Nachtreiher zeigte sich heute auch schon der erste diesj. Waldwasserläufer an den Kiesbaggerteichen zw. Mehlen u. Giflitz.
Beste Grüße Bastian Meise |
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Kiesbaggerteiche zw. Mehlen u. Giflitz:
1 diesj. JK Nachtreiher noch immer anwesend. Der Vogel beginnt ab ca. 21.00 Uhr aktiv zu werden.
2 Waldwasserläufer
2 Flußuferläufer
2 Kiebitze
9 (8 ad./ 1 diesj.) Graugänse
1 sing. Feldschwirl
Beste Grüße Bastian Meise, Christian Gaulke, Erika Höhle, Michael Wimbauer
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Hallo allerseits,
bereits am 15.7.10 konnte im NSG "Graf-Dietrichs-Weiher" bei Birstein-Fischborn ein diesjähriger Nachreiher beobachtet und fotografiert werden. Bild wird später ins birdnet eingestellt.
Außerdem waren während der letzten Tage u.a. dort zu beobachten:
1 Baumfalke (Libellen jagend)
1 w Rohrweihe (Durchzug)
1 Eisvogel (Nahrungsgast)
2 Flußuferläufer (Durchzügler)
Beste Grüße
Johannes Hetterich & Werner Peter (HGON) |
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Hallo allerseits,
am 2.7.10 wurde das Wächtersbacher Storchenweibchen tot in der Aue gefunden. Heute sind die beiden Halbwaisen zu ihren Erstflug gestartet und später wieder auf dem Storchenmast gelandet. Die maßvolle tägliche Kükenzufütterung auf dem Boden - in Anbetracht der mehrwöchigen Trockenperiode - wird ab sofort wieder eingestellt.
Gruß
Werner Peter (HGON) |
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Hallo allerseits,
etwas perplex war ich heute, als ich im Kirchturm von Birstein-Unterreichenbach (südl. Vogelberg) die beiden dortigen Schleiereulenbrutkisten kontrollierte. Auch an diesem langjährigen Schleiereulentraditionsplatz brütet in diesem Jahr keine Schleiereule, aber in einem der Kästen saßen heute am 20.7.10 fünf ca. 14 Tage alte junge Turmfalken, die frühestens Anfang August ausfliegen werden. Bereits am 22.5.10 hatte ich in dem anderen Kasten drei ebenfalls ca. 14 Tage alte Jungfalken angetroffen und beringt (plus 3 verrollte Eier). Es ist demnach sehr wahrscheinlich, daß es sich hierbei um eine der extrem seltenen Turmfalkenzweitbruten handelt. Anlieger berichteten, daß sie immer nur 1 Turmfalkenpaar am Kirchturm beobachteten und außerdem war die Zweitkiste immer besiedelbar, falls dort ein zweites Paar hätte brüten wollen.
Gruß,
W.Peter (HGON) |
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Hallo,
heute Morgen im VSG Lahnaue bei heuchelhiem udn Dutenhofen:
1 M. Tafelente udn zwei große Jungvögel (von hier oder zugeflogen?)
+ 10 Männchen
2 Löffelenten,
2 Flußregenpfeiffer
2 Waldwasserläufer
3 Flußuferläufer
35 Kiebitze
1 Nachtigall
Viele Grüße
Matthias Korn |
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Gerstern Morgen war es so weit: ein Jungstorch im Nest auf dem Schreinereischornstein hat seinen Jungfernflug erfolgreich absolviert. 65 Tage nach dem Schlüpfen hat der Jungstorch „Finn“ seine ersten Runden geflogen. Seine Eltern „Paul und Pauline“, sowie der zweite Jungstorch „Fienchen“ schauten interessiert dem Ausflügler hinterher.
Herzliche Grüße
Ulrike Mose |
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Da, wo es eine Herde Schafe gibt, fällt halt immer mal etwas ab für die Kolkraben und dann werden sie ihrem all zu oft verachteten Ruf als Gesundheitspolizei gerecht, wie ich vor zwei Jahren beobachten konnte, als zwei Kolkraben sich zuerst um die Nachgeburt "gekümmert" haben und anschließend um ein totgeborenes Zwillingslamm. Kein Wunder, dass da bei den Besitzern, die ja nur noch eher selten den ganzen Tag bei der Herde verbringen, der böse Verdacht aufkommen kann, die Raben hätten es auf dem Gewissen.
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Hallo in die Runde,
heute auf einer von Schafen beweideten Hochfläche in Bad Emstal- Riede,
drei diesj. Kolkraben, die munter zwischen, b.z.w. auf den Schafen umherhüpften. Die Herde lag so dicht, dass die Kolki`s teilweise gar keinen Bodenkontakt hatten.
Was machen die da? Sollten die etwa...?
Auch der Besitzer der Schafe, den ich persönlich kenne, hat sich schon des öfteren über diese Rasselbande ( inkl. Rabeneltern ), negativ geäußert.
Gruß,
Jo Müller |
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Hallo zusammen,
heute an der Bongschen Kiesgrube konnte ich unterhalb der Graureiherhorste dieses witzige Foto eines sonnenbadenden Graureihers machen...
Ansonsten Jungvögel von Schwanzmeise, Nachtigall, Amsel...
Viele Grüße,
Marcus Beike |
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Hallo Timo M. aus Giessen,
ja es kommen im Nahbereich von Gießen Weißstörche vor. Die HGON sammelt schon seit jahrzehnten Daten zur Vogelwelt in der Stadt Gießen. Insbesondere Dietmar Jürgens und ich, aber auch noch zahlreiche andere Beobachter, sind hier sehr aktiv.
Die nächsten sicheren Brutpaare sind seit zwei Jahren in der nahen Lahnaue im NSG bei Atzbach-Dutenhofen-Heuchelheim, welches auch Europäisches Vogelschutzgebeit ist. In diesem Jahr hier auch wieder sicher brütend und auch sicher wieder ihre Jungvögel im kalten Mai verloren.
Das andere Paar brütet seit einigen Jahren bei Lich. Die diesjährigen Nachweis von übersommernden Weißstörchen lassen Hoffen, dass die Art sich auch wieder, wie in den 1960er Jahre, in Wieseck ansiedelt. Die Stadt will evtl. Nisthilfen aufstellen, doch ob das Nahrunsgangebot ausreicht, um hier Jungvögel großzuziehen ist evt. noch fraglich.
Bei weiteren Rückfragen zur Ornis Gießens ml.korn@t-online.de
Viele Grüße
Matthias Korn
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Hallo
Eine junge Klappergrasmücke,die scheinbar erst ausgeflogen war,verirrte
sich in meine Garage in Hofbieber.Nach dem Fotoshooting setzte ich sie
in einen unserer Apfelbäume,wo sie dann wieder von den Altvögeln
gefüttert wurde.
Gruß,Peter |
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Hallo zusammen,
anbei noch eine Belegaufnahme von einer der 7 diesj. Mittelmeermöwen am Edersee.
Beste Grüße Bastian Meise |
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Edersee, Waldercker Bucht (Möwenschlafplatz):
7 diesj. JK Mittelmeermöwen
145 Lachmöwen
Kiesbaggerteiche zw. Mehlen u. Giflitz:
1 diesj. JK NACHTREIHER entdeckt von Christian Gaulke. Belegaufnahmen in der Fotogallerie des Keisverbandes Waldeck- Frankenberg. Derzeit wohl 2 diesj. Nachtreiher im Landkreis, siehe Beitrag von Maik Sommerhage.
4 (2 ad./ 2 diesj.) Kiebitze
2 Flussuferläufer
1 diesj. Krickente
Beste Grüße Bastian Meise |
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| Heute auf einem frisch gemähten Feld westlich der Pfungstädter Wiesen 17 Weißstörche, 12 Schwarz- und 2 Rotmilane sowie 3 Rebhühner. Dazu zog noch ein Keil von 15 Kormoranen vorbei. |
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Hallo zusammen,
in aller Kürze die ornithologischen Höhepunkte des Wochenendes:
17.07.
Vasbecker Hochfläche:
u. a.
Wachtel 5 Rev.
NSG Twisteseevorstau:
u. a.
Nachtreiher 1 diesj.,
Krickente 2 Bp. samt Nachwuchs,
Löffelente 5 (2.3),
Schnatterente 2 w-f,
Tüpfelsumpfhuhn 1 ad.,
Wasserralle 1 ad.,
Flußregenpfeifer (2.2 + 2 diesj.),
Flußuferläufer 5
Twisteseehauptstau:
u. a.
Haubentaucher 8 Bp. (mit mind. 9 juv.),
Flußuferläufer 3
18.07.
Wandetal bei Volkmarsen:
u. a.
Wachtel 8 Rev.,
Orpheusspötter 2 Rev.
NSG Twisteseevorstau:
u. a.
Nachtreiher 1 diesj.,
Wasserralle 1 ad.,
Flußregenpfeifer (1.1 + 2 diesj.),
Flußuferläufer 12,
Bruchwasserläufer 1
Weitere Beobachtungen wie immer unter www.natur-hessen.de!
Viele Grüße,
Maik Sommerhage |
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Wenn eine nicht näher festgestellbare Anzahl Ind. der Spezies der nordhessischen Unterart des Deutschen Stelzenläufers (Homo sapiens nordwalkii) klappernd und rufend (balzend?) in div. Übergangs- und Prachtkleidern der aufgehenden Sonne ihre Reverenz erweisst, und dabei von einem heimtückischen Raubvogel in deren angestammten Auslaufrevier Oberstes Holz, Fritzlar-Cappel hinterrücks attackiert wird, ist es nicht mehr als legitim, diesem Tunichtgut seinen Horstbaum weg zu hauen.
Soll er froh sein, dass die Stelzis ihm nicht sofort auf's Dach steigen und dieser Brut mal zeigen, wo die Stöcke hängen... So darf er grossherzigerweise immerhin noch seine hinterlistige Brut grossziehen, bis die Säge des (Forst-)Gesetzes seinem homophoben Treiben ein jähes und gerechtes Ende setzen wird.
Vielleicht könnten bei dieser Aufräumaktion auch die Nachbarbäume mit inspiziert werden, da dort auch Brutplätze singender Vögel aufzufinden sind, welche die ganzen schönen Laufbahnen vollscheissen - dammichtes Vogelvolk sakra...
verständnissvolle Grüße
Manfred Gunia |
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Nachdem mir in letzer Zeit persönlich und auch durch die lokalen Medien mehrfach Weißstorchbeobachtungen auffielen, wollte ich diese auch hier noch einmal melden. Als ich vor ca. einem monat bei einer radtour durch die Wieseckaue (im Bereich des Giessener Segelflugplatzes) einen Weißstorch sah, dem ich mich auch bis auf ca 30 meter nähern konnte ohne ihn aufzuschrecken, freute ich mich wie ein kleines Kind. In meinen 22 jahren in denen ich nun in der Stadt lebe, gelang mir eine solche Entdeckung schliesslich nie.
Vor einigen Wochen war dann ein Zeitungsartikel über die Vogelwelt im Bereich des (ehemaligen) US Depots in der Giessener Tageszeitung. Auch dort war wieder von einem Weißstorch die Rede. Nun kommt dieser weitere Bericht dazu: http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Weststadt-Bitte-um-Ruecksicht-auf-Voegel-_arid,194103_regid,1_puid,1_pageid,113.html Leider konnte ich vor einigen Tagen dort keinen Weißstorch entdecken, als ich die Stelle besuchte. Frage nun, wie wahrscheinlich ist es, dass sich in der näheren Giessener Umgebung oder sogar im Stadtgebiet tatsächlich Weißstörche ansiedeln in den kommenden Jahren, oder hat eventuell ein Leser hier ähnliche Beobachtungen gemacht ?
Lieben Gruß aus Giessen
Timo |
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Im NSG Nachtweid von Dauernheim am heutigen Morgen gegen 11 Uhr beim Mähen der Wiesen kamen 26 Weißstörche und ein junger Schwarzstorch zur Nahrungssuche. |
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Hallo.
Am Obertshausener Angelweiher konnten wir uns heute wieder über die Reiherente mit ihren Küken freuen. Sie zeigten mehrfach, wie gut sie schon tauchen können!
Der Haubentaucher hat zum dritten Mal mit einer Brut begonnen. Nachdem das Paar im Alter von etwa drei Wochen der Jungen aus der Erstbrut mit einer Schachtelbrut begonnen hatte, ist diese später aufgegeben worden. Die Nilgänse mit ihren fünf Gösseln hielten sich zeitweise in unmittelbarer Nähe des brütenden Tauchers auf - von Aggressionen der Gänse gegenüber anderen Wasservögeln übrigens keine Spur.
Die Kontrolle im NSG Ehemalige Tongrube von Mainhausen bestätigte unsere Annahme, dass von den SCHWARZHALSTAUCHERN nicht mehr viel zu sehen sein wird. Nachdem die Vögel die Brutaktivitäten vor gut einer Woche abgebrochen hatten, waren heute nur noch vier Vögel auf dem See - jeder für sich allein!
Zwergtaucher konnten wir diesmal sieben zählen (6 ad. und 1 zugeflogener dj.),
von der Reiherente (7 m SK + 1 w) gab es leider auch keinen Brutnachweis. Ein kleines "Trostpflaster" waren 3 (1 m SK und 2 w) Löffelenten.
Ansonsten hier 1 Schwarzmilan,, 1 Bp. Mäusebussard mit 2 flüggen Juv., Neuntöter m.
In der Lehmgrube wenigstens 2 erfolgreiche P. Zwergtaucher mit je 2 Jungen. Zudem u.a.
2 Eisvögel (Bestätigung unseres Brutverdachts) und 6 Heidelerchen (Familie).
Viele Grüße
Eleonore und Peter Erlemann |
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Bei einem Besuch der Schrebergärten in Schauenburg-Hoof am 17.7.2010 konnte um 20:00 Uhr eine Waldohreule beobachtet werden.
Gruß
Thomas Gottstein |
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Edersee, Waldecker Bucht:
5 diesj. Mittelmeermöwen am Schlafplatz
135 Lachmöwen am Schlafplatz
Viele Grüße,
Michael Wimbauer, Bastian Meise, Frederike Gimbel |
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Hallo.
Heute konnten wir am Obertshausener Angelweiher zu unserer großen Überraschung eine weibliche Reiherente mit 5 wenige Tgae alten Küken beobachten. Die Art brütet nur selten im Kreis OF, Brutnachweise gelangen fast nur an Gewässern im Osten des Kreisgebietes.
Zudem sahen wir u.a. 2 P. Nilgänse mit 5 Gösseln bzw. 3 schon großen Jungen, einen Flussuferläufer und einen Eisvogel.
Im NSG See am Goldberg die ersten Tafelenten (3 m) in diesem Sommer sowie zwei männliche Reiherenten.
Viele Grüße
Eleonore und Peter Erlemann |
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Heute morgen ca. 50 Graugänse bei der Nahrungssuche auf einem abgeernteten Wintergerstenschlag an der B27 südlich Göttingens, nördlich des Klosterguts Reinshof (Versuchsgut der Universität Göttingen).
Übrigens ist mir beim Stöbern in einer Göttinger Buchhandlung eine akutelle - 2009 erschienene - Göttinger Stadtavifauna in die Hände gefallen. Unter dem Titel "Göttingens gefiederte Mitbürger, Streifzüge durch die Vogelwelt einer kleinen Großstadt" beschreibt Hans-Heinrich Dörrie die Vogelwelt des Stadtgebiets von Göttingen und deren Lebenräume mit Betrachtungen zur Stadtökologie und zum Natur- und Vogelschutz im urbanen Bereich. Obwohl streng populärwissenschaftlich gehalten und leicht lesbar formuliert, sind die Daten avifaunistischer Erhebungen sorgfältig eingearbeitet und präsentiert. Für mich eine angenehme Überraschung auf dem Gebiet der städtischen Avifaunen, die als Vorbild für andere Städte oder Regionen dienen könnte. Für alle, die Göttingen und der Georgia Augusta gewogen sind oder sich nur für Regionalavifaunen interessieren, ist dieses preiswerte Buch (14,80€) ein Muss.
Dr. Jörg Brauneis |
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Hallo allerseits,
während der diesjährige Schleiereulenbrutpaarbestand nach zwei schlechten Mäusejahren erwartungsgemäß auf niedrigem Bestandsniveau dümpelt (nur wenige Paare mehr als im Minusrekordjahr 2009), gibt es nach kopfstarken Erstbruten sowohl Schachtelbruten und sicherlich noch zahlreiche Zweitbruten.
Bei der Jungenberingung in einem Brutkasten in einer Dorfscheue bei Hasselroth-Gondsroth traf ich bereits am 28.5.10 eine Schachtelbrut mit 2 Eiern an. Bei der heutigen Kontrolle saßen 10 Junge (2 bis 16 Tage alt) im Kasten.
Darüberhinaus gibt es im MKK zwei weitere Schleiereulen-Schachtelbruten.
Gruß,
W.Peter (HGON)
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Hallo,
hallo Herr Müller,
auch mir fehlen die Worte.
Ich kann nicht verstehen, wie ein Revierförster Bäume fällen lassen will in denen Greifvögel nisten. Dann wird irgendwann kein Baum mehr stehen.l
Eigentlich sind ja Greifvögel eher scheue Tiere, die uns Menschen meiden und flüchten, wenn man ihnen zu nahe kommt. Aber in der Brut- und Aufzucht- Zeit müssen sie auf ihre Jungen aufpassen und man muss dann eben in diesem Zeitraum mit solchen Angriffen dieser Vögel rechnen. Seit ewigen Zeiten brüten viele Greifvögel in unseren Wäldern und jedem Jogger oder Spaziergänger, vor allem aber einem Förster sollte es klar sein, dass sie, wenn sie sich einem besetzten Horst nähern, angegriffen werden können.
Da die Hinweise auf Greifvogelattacken an den Bäumen angebracht sind, kann der Appell an die Jogger und Spaziergänger nur sein, solche Wege in dieser Zeit zu meiden. Der Wald ist groß genug!! Wenn man unbedingt diesen Bereich betreten will, sollte man ruhig bleiben, nicht laufen und sich mit einer Kapuze und wie der Vogelschutzbeauftragte Herr Schrader vorschlägt, mit einem Spazier- oder Walking- Stock schützen.
Herzliche Grüße
Ulrike Mose |
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Hallo,
dank des aufmerksamen Harler Autofahrers Georg Emde, konnte am 15.07.2010 ein verletzter beringter Weißstorch gerettet werden.
Herr Emde rief uns an und berichtete von einem evtl. verletzten Storch, den er zwischen Harle und Rhünda an der stark befahrenen Bundesstrasse 253 gesehen hatte.
Stefan Hellwig aus Wabern und die Familie Homburg aus Harle boten mir und meinem Mann sofort ihre Hilfe an, um den Storch einzufangen. Was trotz der Verletzung gar nicht mal so einfach war.
Mit vereinten Kräften zingelten wir den Vogel ein und trieben ihn in ein hohes Getreidefeld, wo wir ihn dann mit einem Netz einfangen konnten.
Tierarzt Dr. Weber aus Wabern diagnostizierte einen Flügelbruch früheren Datums.
Wo und wann er sich den Flügel gebrochen hat ist reine Spekulation. ( Kollision mit einem Auto, zugezogene Verletzung bei den letzten Unwettern, ...?)
Da er aber sehr abgemagert war, konnte man davon ausgehen, dass die Verletzung schon einige Tage zurück lag.
Nach der Erstversorgung von Dr. Weber, brachten wir den Weißstorch zu Herrn Bischhoff nach Fritzlar.
Dort bekam er sofort Wasser und frischen Fisch und verbrachte die Nacht in einer Voliere neben all den anderen verletzten Vögeln, die von Herrn Bischoff immer wieder gesund gepflegt werden.
Nach meinem Anruf bei der Vogelwarte Helgoland, wussten wir nun auch mit wem wir es zu tun hatten.
Weißstorch
Ringnummer DEW 6 X.214
Geschlecht unbekannt
Beringungsdatum 14.06.2008
Beringungsort Biebesheim Krs. Gr.-Gerau
Da die Pflege des zweijährigen Storches aber über einen längeren Zeitraum dauern wird und er evtl. nicht mehr mit in den Süden ziehen kann, haben wir ihn am 16.07.2010 in den Vogelpark nach Herborn – Uckersdorf gebracht.
Dort kann er dann die Wintermonate mit seinen Artgenossen verbringen.
Herzliche Grüße
Ulrike Mose
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Hallo zusammen!
Hier im Hintertaunus (65529 Waldems-Steinfischbach) konnte ich in den vergangenen Nächten Wachtelschläge auf den noch nicht abgeernteten Gerteidefeldern vernehmen. Die Uhrzeit von 1:55Uhr bzw. 1:30Uhr erschien mir jedoch etwas ungewöhnlich. Zur gleichen Zeit war auch in regelmäßigen Abständen eine Schleiereule zu hören!!
(Noch etwas für Faunanet->) Zudem konnte ich heute gegen 20:30Uhr 2 Baummarder aus aller nächster Entfernung ca. 8-10m + Fernglas auf einem Baum beobachten. Für die 15-20 Minuten schienen sie kaum Scheu vor Menschen zu haben!
Grüße aus dem Taunus!
Matthias Reimann |
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Hallo zusammen,
in der morgigen Ausgabe der HNA, Lokalteil Fritzlar-Homberg,
erscheint ein Bericht über Angriffsattacken von Mäusebussarden
im Schwalm-Eder-Kreis, die ihre Brut gegenübern Joggern, etc. verteidigen.
Da wird u.a. die Vorgehensweise des zuständigen Revierförsters beschrieben, der und ich zitiere: Im Herbst, wenn die Bäume kein Laub mehr tragen, auf " Nestsuche" gehen will und die Bäume, in denen ER einen
Horst entdeckt hat, fällen lassen!!!
Sorry, mir fehlen im Moment die Worte.
Gruß,
Jochen Müller |
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Heute, Freitag, haben eine Biologin + ich bei einem ausgedehnten Gang durch die Schwanheimer Düne zwei Kolkraben gehört + gesehen.
Können wir uns getäuscht haben? |
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Der Juli ist Mittsommerzeit. Kaum werden die Nächte wirklich dunkel. Ein fahles Licht liegt auf den gemähten Wiesen zwischen dem abendlichen Verstummen der Feldlerchen und dem ersten Wachtelschlag.
Gestern abend im Teufelsgraben südlich von Eschwege:
Ein diesjähriger Turmfalke (wohl aus der Brut am nahen Gut Friedrichsruh), zuvor schon eine Turmfalkenfamilie an der Andreashöhe. Eine Familie Neuntöter. Ringeltauben fallen in den Baumhecken ein und streichen zur Nahrungssuche in die gemähten Wiesen. Der Gesang von Feldlerchen, Goldammer, Zilp-Zalp und Mönchsgrasmücken erfüllt die Baumhecken, ab und zu ist auch noch eine Singdrossel zu hören. In der Dämmerung werden verspätete Junikäfer lästigt. Ein Jungdachs überquert - nach dächsischer Art wie immer in Eile - die Wiese. Eine Ricke mit zwei gut entwickelten Kitzen äst in der Wiese, eine Fuchs wirft einen kurzen, prüfenden Blick auf die Kitze und eilt dann in federndem Trab wie unbeteiligt davon. Ein Waldkauz jagt entlang der Eichenhecke. Überall große Fledermäuse (Abendsegler?).
Heute morgen dann um 4.00 Uhr ruft eine Wachtel aus einem teilweise abgeernteten Wintergerstenschlag am Bohnengraben - wie um mir mitzuteilen, dass die Wachteln doch noch nicht ganz verschwunden sind. Eine Rotte Sauen bricht polternd von der Suhle weg und verschwindet in der Schlehenwildnis. Überall gehen die Sauen im Weizen zu Schaden; es scheint, als hätte auch das letzte Wildschwein den Schlierbachswald verlassen, um im Feld seinen Einstand zu nehmen. Später dann vier Kolkraben; Grün-, Bunt- und Kleinspecht. Ein Baumfalke im Jagdflug entlang der Randeichen. Der Schlagschwirl singt mit auffällig kurzen Stropfen. Mit der Sonne kommt die Hitze und kommen die Bremsen. Mittsommer eben.
Dr. Jörg Brauneis |
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| habe am donnerstag einen schwarzstorch ca. 1 km nordwestlich von weimar-nesselbrunn kreisen sehen. |
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Kiesbaggerteiche zw. Mehlen u. Giflitz:
1 m SK Löffelente
1 w Schnatterente
2,2 Tafelenten
Edersee, Waldecker Bucht:
3 diesj. MITTELMEERMÖWEN am Schlafplatz
120 ad + 34 diesj. Lachmöwen am Schlafplatz
Viele Grüße,
Michael Wimbauer, Bastian Meise |
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Das NSG "Freudenthal bei Witzenhausen" (ausgewiesen 1980) ist mit einer Fläche von 76 Hektar (davon 21 Hektar Wasserflächen) das bedeutendste Wasservogelbrut- und rastgebiet an der unteren Werra (genaue Beschreibung - wie immer - bei NITSCHE, L. u. S. (2005): Naturschutzgebiete in Hessen, Band 3). Die Auskiesung begann Mitte der fünfziger Jahre, nachdem die Siedlergemeinschaft "Hessische Heimat" in Kassel den Grafen von Berlpesch das Gut Freudenthal abgekauft hatte, um es aufzusiedeln, und nur durch Verkauf von Kiesland den Kaufpreis aufbringen konnte. (SCHULIN, W. (1998): Kiesabbau im Werratal; Schriften des Werratalvereins Witzenhausen, Heft 35). Ab 1977 wurde dann die Ausweisung als NSG vom Werratalverein Witzenhausen betrieben.
In den Blickpunkt der Avifaunisten geriet das Gebiet vor allem durch die erste Brut eines Grauganspaares im Werra-Meißner-Kreis (2002: drei Gössel), immerhin 19 Jahre nachdem 1983 im Kreis Limburg-Weilburg die ersten Graugänse in Hessen gebrütet hatten. In den Jahren vor 2002 brüteten Graugänse schon in der Karls- und Fuldaaue bei Kassel.
Die Graugans war in historischer Zeit übrigens nie Brutvogel in Hessen. GEBHARDT und SUNKEL (1954) erwähnen lediglich einen fraglichen Brutnachweis in Rheinhessen (Nähe Mainz; heute Rheinland-Pfalz). Die Graugans ist damit ein echter Neubürger in Hessen.
Im NSG "Freudenthal bei Witzenhausen" entwickelte sich die Grauganspopulation dann folgendermaßen:
- 18. Mai 2003: 5 Graugänse, davon ein Paar, das 4 Gössel führt.
- 15. August 2007: 25 Graugänse (viele diesjährige).
- 24. Mai 2008: 69 Graugänse (viele diesjährige).
- 30. Mai 2009: 170 Graugänse, aber nur drei Paare führen Gössel (2+2+3). Hier scheint sich eine gewisse Stagnation der Population und Nachlassen der Reproduktion anzudeuten.
Heute schließlich 46 Graugänse (viele diejährige, ein Paar führt ein spät geschüpftes Gössel); dabei auch eine Kanadagans.
Außerdem heute im NSG:
9 Tafelenten (vor allem Erpel); 11 Reiherenten; 13 Höckerschwäne; 12 Stockenten; 1 Pfeifente; 4 Haubentaucher (keine diesjährigen); 2 Kormorane; 6 Graureiher; 1 Lachmöwe; 22 Bläßrallen (2 Familien mit 3 drei Jungen); 2 Rote Milane kreisen über dem Badenstein und werden von 5 Kolkraben angegriffen; eine Familie Schwarze Milane (2 diesjährige), eine Familie Turmfalken (2 diesjährige) hasst auf die Milane. Eine Rohrammer singt über dem in diesem Jahr sehr schlecht gewachsenen Schilf. Ein Rotschenkel fliegt von einem Wiesenufer auf.
Das NSG ist von der B 80 aus (zwischen Witzenhausen und Gertenbach) gut zu erreichen.
Dr. Jörg Brauneis
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